
Häufig gestellte Fragen
Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Stromzaun, Perimeterschutz und Freilandsicherung.
Das Stromzaun APS-System passt zu fast jedem Metallzaun, z.B. Doppelstabmatten, Stabzäunen, Maschendrahtzäunen, mobile Bauzäunen und historischen Zäunen. Das System ist sehr flexibel und anpassbar an praktisch jeden Spezialwunsch. Ein Nachrüsten vorhandener Zäune ist problemlos und jederzeit möglich.
Die maximale Spannung beträgt 10 kV (bis 9.000 Volt im Betrieb). Diese Hochspannungs-Spitzen werden mit einer Frequenz von 50 Impulsen pro Minute erzeugt. Die Schockenergie beträgt 5 Joule bei einem gesetzlichen Limit von 7 Joule.
Ja. Der Elektrozaun wird nach europäischen Standards hergestellt und installiert. Er entspricht den Normen IEC1011, NEN5237 und IEC60335-2-76. Der maximale Strom ist auf 35 mA begrenzt, die Schockenergie auf 5 Joule. Der Generator arbeitet pulsierend (50 Impulse/Min.), was zusammen mit dem kleinen Strom garantiert, dass keine Verletzungsgefahr besteht. Der Spannungsgeber ist KEMA-geprüft (Zertifikat 242a/1993) und CE-zertifiziert.
Ein Elektrodraht kann einen Zaun mit einer Höhe von bis zu 3 Metern schützen. Für höhere Zäune planen wir individuell.
In der Nacht arbeitet er im Hochspannungsbetrieb. Bei Berührung gibt es Impulse bis 9.000 Volt – sofort unangenehm und abschreckend. Die Angst vor dem Elektro-Schock wirkt als natürliche Abschreckung, auch wenn bekannt ist, dass er harmlos ist. Gleichzeitig wird ein Alarm an die definierte Stelle weitergeleitet.
Weil Berührung sofort unangenehm ist und Täter Zeit verlieren. Dadurch steigt ihr Risiko, entdeckt zu werden. Die massive Schockwirkung unterbricht den Tatablauf und zwingt zum Abbruch.
Schützen Sie den Perimeter aktiv mit dem APS Stromzaun und definieren Sie eine klare Alarmkette mit festen Ansprechpartnern und Eskalationsstufen. Im Tagbetrieb detektiert das System Manipulation verdeckt, nachts werden Eindringlinge mit Hochspannungsimpulsen abgeschreckt. Zusätzlich empfehlen wir GSM-Alarmierung für unbesetzte Standorte.
Bei fehlender Speisespannung ermöglicht eine fest installierte Stützbatterie einen autonomen Betrieb. Das System schaltet automatisch in den Niederspannungsbetrieb um und bleibt damit lückenlos funktionsfähig.
Pflegen Sie Vegetation regelmäßig und prüfen Sie Befestigungen. Nutzen Sie die Pre-Alarm-Funktion für Spannungsabfälle (z.B. durch Pflanzenkontakt). Eine sinnvolle Zonierung hilft, Ereignisse schnell zu lokalisieren und Fehlalarme von echten Einbruchsversuchen zu unterscheiden.
Das APS-System bietet drei Torschutzarten: Serieller Schutz (Signal bei jedem Öffnen), Kombinierter Schutz (nur Nachtalarm, tagsüber frei nutzbar – häufigste Variante) und Paralleler Schutz (Tor öffnet ohne Alarm). Die Auswahl hängt vom Nutzungsprofil und Risikolevel ab.
Lageplan, Perimeterlänge, Torliste, Stromversorgung und gewünschte Alarmwege. Dann kann ein umsetzbares Konzept schnell entstehen. Für die detaillierte Planung bieten wir Ortstermine und Architektenberatung an.
Es gab konkrete belegte Fälle: Bayern/Ansbach mit 14 Taten und über 500.000 € Gesamtschaden, Main-Tauber-Kreis mit ca. 100.000 € Materialwert, Reppichau mit 10 km entwendetem Kabel (25.000 €), weitere Fälle in Ansbach (70 km Kupferkabel) und Baden-Württemberg (50 km Kabel, ca. 125.000 €). Die Instandsetzungskosten übersteigen den Materialwert oft deutlich.
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